Faq
   (Antworten auf häufig gestellte Fragen)


 


 

 

Was tun bei Arthrose?

Gelenkschulung – Hinweise zu selbsttätigen Übungen – ggf. Verordnung von Physiotherapie
– Wärmetherapie – Medikamente – Magnetische Resonanztherapie – Injektionen (s.u.) – orthopädische Hilfsmittel

Wenn die konservativen Möglichkeiten ausgeschöpft sind:
operative Knorpelglättung, meistens arthroskopisch – Umstellungen – Teilprothesen – Endoprothesen

nach oben

 

Wo führen Sie Operationen durch?

Stationäre Operationen werden in der Sana Klinik München Solln durchgeführt und regelmäßig seit einigen Jahren auch im Klinikum München- Pasing, wo wir guter Zusammenarbeit mit der Chirurgischen Abteilung konsiliarärztlich tätig sind und ebenfalls regelmäßig Visiten durchführen.

Ambulante Operationen führen wir jeweils mittwochs in der Iatros-Klinik, Nymphenburger Str. 1 durch. Voraussetzung für die Durchführung ambulanter Operationen ist, dass der Hausarzt für den ambulanten Eingriff „grünes Licht“ gibt, d.h. es sollten keine schweren Begleiterkrankungen vorliegen. Daneben sollte in der ersten Nacht nach der Operation sicherheitshalber eine Begleitperson bei dem Patienten zu Hause anwesend sein.

nach oben

 

Was ist eigentlich unter minimal-invasiver Operationstechnik zu verstehen?

Ein Begriff, der bis vor kurzem ziemlich „in“ war.
Inzwischen hat sich folgendes herauskristallisiert: Durch technische Weiterentwicklung von Instrumenten und
entsprechendem Training gelingt es heute, die Zugangswege zum Operationsfeld deutlich kleiner als früher zu gestalten.
Man muß aber die Gefahr vermeiden, zuviel Ehrgeiz zu entwickeln, den Operationsschnitt absolut minimal zu gestalten,
denn irgendwann mangelt es an der operativen Übersicht.

nach oben

 

Welche Knieprothesen verwenden Sie?

Bei der sog. Varusgonarthrose, das heißt der Verschleißerkrankung des inneren Kniegelenkanteils (z.B. beim O-Bein), kommt die mediale Schlittenprothese zum Einsatz.
Wir verwenden die das Modell „Oxford 3“, die weltweit ausgezeichnete Langzeitergebnisse aufweist. – Dieses Modell ist ein typisches Beispiel dafür, wie durch die Weiterentwicklung der Technik bei optimaler Übersicht der Operationszugang klein gehalten werden kann (Narbe üblicherweise 6-8 cm).
Voraussetzung: Der Rest des Knies muß noch einigermaßen gut erhalten sein (um das zu beurteilen leistet das Kernspintomogramm gute Dienste) und die Kreuzbänder müssen in Ordnung sein.

Bei höhergradigem Verschleiß kommt die sog. Knie-TEP zum Einsatz.
Diese wird auch als „bicondyläre“ Prothese bezeichnet (im Gegensatz zur „unicondylären“ Schlittenprothese, s.o.), weil hierbei nicht nur die Gleitfläche des inneren Kniegelenkanteils ersetzt wird, sondern auch der äußere Anteil.

Bei allergischer Disposition veranlassen wir vorher eine entsprechende Abklärung, ggf. haben wir kurzfristig Zugriff auf Spezialimplantate.

nach oben

 

Welche Hüftprothesen verwenden Sie?

Hier stehen uns verschiedene Systeme zur Verfügung, die jeweils in der Operationsplanung für den jeweils individuellen Fall genau ausgewählt werden.
Der Trend geht zu den sogenannten Kurzschaft-Endoprothesen, die eine ganz präzise Anpassung an den Knochen ermöglichen und für die man möglichst viel von dem körpereigenen gesunden Knochen erhalten kann. Die allermeisten Operationen werden inzwischen zementfrei mit Titanimplantaten durchgeführt.
In bestimmten Fällen (z.B. im sehr hohen Lebensalter) kommen aber noch wie vor teilzementierte Systeme zur Anwendung, die dann bestimmte Vorteile haben können. Keinesfalls kann man sagen, zementfrei oder zementiert ist besser - zumal wir heute über bedeutend modernere und sicherere Zementiertechniken verfügen als früher - es kommt jeweils auf den Einzelfall an.

nach oben

 

Stichwort: Robodoc

Das ist inzwischen völlig out, wir haben hiervor (roboterunterstützte Implantation von Hüft-Endoprothesen) auf unserer Homepage seit 1999 gewarnt, als noch etliche Kliniken hiermit Werbung machten.
Heute hört man nur noch gelegentlich über den Stand der Massen-Prozesse von geschädigten Patienten.

nach oben

 

Stichwort: Computerassistierte Navigation bei Operationen

Man muß aufpassen: was ist Marketing, was ist tatsächlich sinnvoll für den Patienten bei einer Operation. Insbesondere private Klinikbetreiber versuchen vereinzelt, hiermit Werbung zu betreiben und auch ihre Ärzte zur Anwendung dieser Systeme zu bewegen.

Keine Frage: für bestimmte Operationen (z.B. neurochirurgische Hirnoperationen) ist die Computernavigation heute eine ganz große Hilfe.

Für orthopädische Operationen vergleichen böse Zungen die Navigationsverfahren mit denen im Auto: für den Weg nach Hause bzw. wo man sich auskennt, braucht man es eigentlich nicht.

Wir haben uns umfassend informiert und kommen ohne Computer-Navigation aus.

nach oben

 

Welche Art des Kreuzbandersatzes verwenden Sie?

Inzwischen fast nur noch Semitendinosussehne in 4-fach Technik – Vorteile: zuverlässige Stabilisierung bei sehr schonender Operation, nur noch kleiner Schnitt zur Sehnenentnahme erforderlich, rasche Rehabilitation. Kurzer stationärer Aufenthalt, ambulante Nachbehandlung
Alternativ in besonderen Fällen, z. B. Revisionsoperationen die klassische Technik mit dem mittleren Patellarsehnendrittel und Verankerung mit Interferenzschrauben.

nach oben

 

Wie werden Bandscheibenvorfälle/Spinalstenosen operiert?

Durch die Vielzahl der angeboten Verfahren sind entsteht bei manchen Patienten eine gewisse Verunsicherung.
Diese Vielzahl an Möglichkeiten zeigt aber auch, dass es keine „Wundertherapie“ gibt.

Das entscheidende ist die richtige Indikationsstellung. Operiert wird nur, wenn es sein muß – da sind wir sehr kritisch.
Wenn eine Operation erforderlich wird, führen wir die sog. mikrochirurgische Operation unter dem Operationsmikroskop durch
– kleiner Schnitt, wenig Blutverlust, exakte Übersicht, schnelle Rehabilitation.

Bei bestimmten Fällen der Spinalstenose kann man mit einem absolut minimal-invasiven Verfahren auskommen, bei dem lediglich die Dornfortsätze der Wirbelkörper aufgespreizt werden um eine Entlastung der betroffenen Nervenstrukturen zu erzielen (sog. interspinöse Wirbelsäulenspreizer „Aperius“).
Der Vorteil dieser Methode liegt darin, dass die Gefahren der offenen Wirbelsäulenoperation vermieden werden, die Rehabilitation ist schnell, der Klinikaufenthalt kurz.
Wie gesagt, kommt das Verfahren aber nur in bestimmten Situationen zur Anwendung, die bei der genauen Untersuchung in der Praxis ermittelt werden.

nach oben

 

 

 

 

 

Jobangebote • Gästebuch • Impressum • Sitemap

 © 2012 orthopraxis-pasing.de

Kliniken
Spez.Behandlungen
Operationen
Downloads
Sprechstunden
Anfahrt Pasing
Anfahrt Amiraplatz